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6 (1853)
Seite
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Opfer von meinem irdischen Vermögen und Uebcrfluß, damit ichDir nur in meinen Brüdern wohlthun und Freude machen kannsondern mein Leben, von dieser Stunde bis zum spätesten Athcm-znge, will ich Dir hingeben. Ich will Dein Wort auffaffen inmein Gedächtnist; ich will Deine Lehre verwandeln in die Sprachemeines Herzens, und nur in meinen Verhältnissen zu sein undzu leben trachten, wie Du einst warst in den Deinigen auf Erden.

O Licht der Geister! Lehrer der gcsammtcn Menschheit, daßich doch keiner der unwürdigsten Deiner Jünger sein möchte!Daß doch Dein heiliger Geist mich zu allem Guten erwärmenund erheben möchte! Amen.

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Werth und Nachtheil äußerlicher Wohl-anständigkeit.

Phil. 2, 3.

Bescheiden, sittsam, ehrerbietig,

Beweist sich jeder wahre Christ;

Nie sklavisch, auch nie iibermüthig,

Wenn er vor Andern glücklich ist;

Wenn er, wie sein Erlöser, licbrUnd freudig Menschenliebe übt.

Durch liebliche Gespräch' erheitertEr auch des Blöden Angesicht;

Und jedes Herz fühlt sich erweitertUnd freudenvoller, wen» er spricht;

Denn waö er sagt und was er thut.

Ist amnuthvoll und wahr und gut.

Nicht rauh, noch hart, noch menschenfeindlich,

Nein, eifrig, Jeden zu crfreu'n,

Und sanft und liebevoll und freundlichSoll ein Verehrer Jesu sein.

VI.

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