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6 (1853)
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Frieden deiner Tage, die Heiterkeit deines Lebend schuldig bistvielleicht kannst auch du durch die Gaben, mit welchen dich deinGott gesegnet hat, ein Engel des Friedens für sie werden.

Aber am schönsten lohnst du deine Lehrer, nicht durch frcund-liche Geschenke und Erinnerungen, sondern durch das Werk derWeisheit, durch die Thatcn der Liebe und Frömmigkeit, nstlchcihrer Lehren ewig bleibende Frucht sind. Gehe hin, thue, wassie im Namen der ewigen Weisheit dich zu thun baten; erfülle,was sic dich lehrten; wandte de» heiligen Weg, welchen sic dirzeigten: und ihr Leben war nicht mehr umsonst unter den Ster-nen; sie haben etwas Vollendetes geleistet. Ach, und erfahrensie cs auch vielleicht nie Gott, der allwissende Gott weiß es.Ihr Auge wendet sich glaubend auf ihn. Es wohnt der liebendeVergelter für sic über den Sternen.

Ja, theurc Lehrer, o ihr Wohlthätcr meines Gemüthcs, ihrErlcuchtcr meines Verstandes, die ihr meinen Eifer so oft ent-zündet habt für Alles, was da gut, gerecht, schön und wahrund nützlich ist, gesegnet sei euer Name mir und allen Enkelndes Menschengeschlechts! gesegnet vor Gott dem Allvcrgcltcr!Ihr!, ehrwürdige Weisen meines Zeitalters, ihr, Weisen des längstverschwundenen Alterthumö, ihr seid meinem Geiste die treuestenund wohlthätigstcn aller Freunde. Ich will euer Andenken darinehren, daß ich mich durch euch veredle, verkläre nicht in mei-nem Wissen, in meiner Erkcnntniß allein, sondern auch vorzüg-lich in meinen Thatcn.

Und Du, o Höchster unter allen meinen Lehrern, o Du, dersie alle übertrifft in der erhabene» Heiligkeit des Gedankens undin der hcrzdurchdringendcn Macht des Wortes!-o mein JesusHeiland und Erlöser! Dir vor Allen sei meine tiefste Dankbar-keit geweiht. Nicht bloß eine gebührende Ehrfurcht, Du, indessenNamen sich beugen sollen auf Erden alle Knie; nicht bloß ein