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Geiste Wohlthäter, meinem Herzen freundliche Tröster gewor-den find.
Wie aber kann ich meine Erkenntlichkeit gegen die Erweckcrmeines bessern Sinnes, gegen die Gehilfen meines Jesu auf diewürdigste Weise an de» Tag legen?
Beweise ihnen in allen Verhältnissen diejenige innere undäußere Ehrfurcht, welche wir der Weisheit, Tugend und Fröm-migkeit schuldig sind. Führen deine Lehrer einen vor der Weltuntadeligen Wandel: o so glaube, daß ihr Herz noch besser seinkönne, als ihr äußeres Thun verräth. Ahme ihnen nach, lebetadellos, und wirke des Guten in der Stille noch mehr, alsdein äußerliches Betragen vermuthcn ließe.
Sei ihr Freund. Stimme nicht in den Scherz der herzlosenSpötter gegen diejenigen, welchen ihr Amt hundert Entbehrungen,vielfache Aufopferungen auferlegt, ohne das Gute, welches siestiften, hinlänglich vergelten zu können.
Bist du vermögend, dann befördere, so viel du vermagst,ihr irdisches Wohlsein, wie sie das Glück deiner Seele, die Er-leuchtung deines Geistes befördert haben. Selten sind sie reich,weil sie den größten Thcil ihres Hades und Erbes zu ihrer eige-nen Ausbildung und Vorbereitung hingebcn mußten. Beschränktdurch die Verhältnisse ihres Standes, sind sie nicht in der Lage,wie der Künstler, der Kaufmann, der Handwerker, ihr Eigen-thum vergrößern zu können durch besonder!! Fleiß. All ihr Fleißkommt nicht ihnen, sondern nur dir zu gut; und je eifriger sieihren heiligen Pflichten leben, je wohlthütiger werden sie dir undmir und Allen, aber je weniger können sic um sich selbst sorgen.Hat ihr Wort des Trostes schon deine Thräncn gestillt, o sokannst du auch ihren verschwiegenen Kummer um häusliche Rothberuhigen. Hat ihr Wort dich oft in Verlegenheiten oder Ver-zweiflungen das beste Thcil erwählen gelehrt, dem du nun den