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tcs Almosen erwiesen wird, stillt seinen Hunger vielleicht einenganzen Tag. Die GclduntcrstüHung, welche dir in großer Ver-legenheit ein Menschenfreund gewährte, half dir ans vielen Sor-gen, und brachte deine Angelegenheiten wieder eine Zeit lang inbessern Gang, bis du mehr Kraft erhieltest, dir selber helfe» zukönnen. Die treue Fürsprache eines Freundes rettete dich viel-leicht von Strafe und Schimpf, oder bewirkte, daß du eineehrenvolle Versorgung empfingest, in der du nach und nach zuimmer mehr Wohlstand durch deinen eigenen Fleiß emporstcigcnkannst. Allein dies Alles sind Wohlthatcn, welche sich nur aufden kurzen Zeitraum eines Tages, eines Jahres oder allenfallsdeines Lebenslaufes ausbrcitcn. Du stirbst, und Alles endet.
Nur das Licht, das deinem Geiste gegeben ward von einsicht-vollen, treuen Lehrern und Erziehern, leuchtet dir nicht nur durchden ganzen Lebenslauf, sondern selbst in der Dunkelheit jenseitsdes Grabes vor. Nur die Weisheit, welche du durch empfangeneMitthcilungen von Weisen empfingst, macht den Grund zum Glückdeines irdischen Lebens und deiner Verherrlichung i» bessernWelten. Nur die seelcncrhebeudcn Trostgründc, welche du vonihnen für den Friede» deines Gcmttths gewännest, begeistern underheben dich in den Stunden der Verzweiflung und Gefahr, wennweder Freundschaft noch Gold, weder Fürsprache noch Fürsteiigunsthelfen und trösten können.
Darum macht auch Paulus, der christliche, gotterleuchteteWeise, seine Freunde auf die heilige Pflicht der Erkenntlichkeitgegen die Lehrer aufmerksam. Wir bitten euch aber, schrieb eran die Christusvcrchrer zu Thessalouich, lieben Brüder, daß ihrerkennet, die an euch arbeiten und euch verstehen in dem Herrnund euch vermahnen, (t. Thcss. 5. l2.)
Die Erzieher und Lehrer, die Verkündiger des göttlichen Wor-tes, die Weisen in ihren Schriften, welche unser Innerstes ocr