Dankbarkeit gegen Lehrer.
1. Thcss. S, 12.
Das Amt der Lehrer, Herr, ist Dein;
Dein soll auch Dank und Ehre sein,
Daß Dn den Deinen, die Du liebst,
Noch immer treue Lehrer gibst.
Gesegnet sei des Lehrers Stand!
Er pflanzet, Herr, von Dir gesandt,
Von Zeit auf Zeit Dein heilig Wort,lind Licht mit ihm und Tugend fort.
Wie freut ein guter Lehrer stch,
Wenn er, erleuchtet selbst durch Dich,
Den Jüngern Jesu gleichgesinnt,
Viel Seelen für Dein Reich gewinnt!
Fern sei von uns der Frevel, Gott,
Durch Undank ihn, durch schnöden Spott,
Zu kränken, daß er, was er thut,
Mit fcufzervollcm Herzen thut.
Nein, Gott, wir wollen ihn erfreu"»,
Mit ÄindcSlieb' ihm eigen sein;
Dereinst, o Herr, vor Deinem Thron,
Strahlt ihm der Ewigkeiten Lohn.
i^ür viele Menschen gibt cs keine schwerere Tugend, als wennsie für irgend ein Gutes, das sie aus der Hand des freundlichenNächsten empfangen haben, erkenntlich sein sollen. Sic mögenzwar Liebesdienste, Unterstützungen, Hilfe, Beistand, freudigeUcbcrraschung empfangen, aber das Gute mit Gutem zu vergel-ten, ist ihnen schwer. Sie mögen sich nie gern daran erinnernoder erinnern lassen.
Bei Vielen ist daran nicht sowohl das Unvermögen und die