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Nur aus Liebe gabst Du, o ewiger Urquell der Seligkeit,Gott, dem Weltall, mir selbst, bas Dasein! Du schufst michnach Deinem Bilde. Darum ist der wohlwollende, liebende,Seligkeit verbreitende Geist das Göttlichste in mir. Ach, daßdieser Himmelsfunke immer hell und erwärmend in mir bliebe,so würde bald in seiner heiligen Gluth der niedrige, irdischeEigennutz verschwinden, und ich nur in allgemeiner Bcseligungmeiner Miterschaffenen die eigene Seligkeit finden. Fache Du,o höchste Liebe, den mir verliehenen Funken an, daß er meinganzes Wesen werde! Den» habe ich Jesu Geist erfaßt: dannerst athme ich, lebe und webe ich in ihm; dann ist sein Wollenmein Wollen; seine Weisheit meine Weisheit; dann erst werdeich Wahrheit in Werk und Wort höher achte», als Erdengcwinnund Erdenlcbc»; dann erst ganz verstehen das tiefe, sinncsvolleWort: Christum Jestim lieb haben, ist besser, denn alles Wissen.Amen.

1 . 8 .

Das Evangelium eine Kraft Gottes.

Erster T h e i l.

Rom. 1, 16.

O Blm der Heiligung, vergossenZn Strömen, die vom Kreuze flösse»,

Beweise deine Kraft an mir!

O Wort des Sohns, dn Quell des Lebens,

Erschalle nicht vom Kreuz vergebens,

Ich will mich heiligen in dir.

Tn Geist der Heiligkeit,

Begcistrc mich!

Du Hauch himmlischer Zärtlichkeit,

Durchwehe mich!