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6 (1853)
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edel» Handlungen und Entschließungen. Denn ohne gute Werkeist aller Glaube todt, und zu nichts. (Jak. 2, 20.)

Wie Du geglaubt hast, göttlicher Lehrer, so will auch ichglauben: ohne Kunst und mühsames Deuten der göttlichen Rath»schlüffc; ohne Acngstlichkcit und Mißtrauen in dem, was mirnach dem Willen des himmlischen Vaters bevorsteht. Und solltenmich auch die schwersten aller Verhängnisse treffen, dennoch sollmein Glaube nicht wanken. Und sollte ich untergeben ichwürde meine Hände betend cmporhaltcn, und mit Seelenruherufen: Mein Vater, der Du bist im Himmel, Dein Wille ge-schehe! Amen. _

13 .

Das gesellige Leben.

1. Petri 4, 810.

Laß uns fröhlich und gesellig,

Immer willig, zu crfrcu'n,

Liebenswürdig und gefällig,

Aber nur durch Tugend, sein;

Hold und sonder Schmeichelei,

Stets bescheiden, aber frei,

Und in That und Wort bedächtig,

Immer unser selber mächtig.

Laß die Frechheit roher SittenNiemals unser Herz entweih'»;

Thronen laß, Paläst' und Hütten,

Jeder Tugend Wohnung sein.

Jever strebe, wer ein Christ,

Westen Wunsch der Himmel ist,

Daß sein Haus, daß, Gott! die ErdeDeines Himmels Vorhof werde.

Aur Geselligkeit sind wir erschaffen. Der Trieb, Seinesgleichenaufzusuchen, und mit ihm die Freuden und Leiden des irdische»VI. 5