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6 (1853)
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eure unsterbliche Liebe schöner für mich blüht, als auf Erben.-

O Vater, o Mutter, welche Seligkeit, wieder dein zu sein,ganz und ewig dein zu sein, und ohne Trennnng, ohneu Thrä-ucn dein!

Gott, Gott, gib mir Kraft, daß ich aufErdcn würdig wandle,um die Heißgeliebten dort wieder zu finden; daß ich ihr Andenkendurch keine schlechte That entweihe; daß ich in der Heiligkeit undTugend Jcsu vollende, worin sic vollendeten!

Und wenn die Sünde sich schmeichelnd meinem Herzen naht,wenn die Verführung ihre Netze wider mich ansspannt, wenn ichschwach werde, und am Rande eines lasterhaften Entschlusseswanke, wenn ich, von wilden Wünschen und Begierden fast über-mannt, meiner selbst unwürdig zu werden in Gefahr schwebedann, Vatcrtrenc, dann, Mutterliebe, dann, Acltcrnehrc, er-scheinet dem Wankenden, als Schntzgcister seiner Seele! Wieeure Hand mich einst znm Bund mit Gott geführt, so führe ^mich die Erinnerung an euch wieder in die Arme der Tilgend,der Religion!

Zch will Vater und Mutter ehren, so lange ich lebe ansErden!

12 .

Kindlicher Glaube.

Rom. 10, 10.

Hoch, aus der Erde Nacht empor,

Schwingt sich zu Dir mein Glaube;

Und mir für Dich, Herr, Aug' und Ohr,

Für nichts im Erdcnstaubc.

Heil dem, der sich auf Dich verläßt,

Mit Einfalt hofft, und sich nur festAn Deinem Wort mag halten!