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6 (1853)
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sic erhoben worben wären, und in Rang und Würden, Standund Neichthuin weit über ihnen ständen. Denn das Vcrhältnißdes Menschen zum Menschen geht allen Verhältnissen des bürger-lichen Lebens vor. Wir waren Kinder unserer Acltern, che wirWürden und Glücksgüter hatten; wir sind und bleiben Kinderunserer Acltern, wenn das Vcrhängniß uns wieder in den Ab-grund menschlichen Elends stößt.

Ehre deine Acltern; ehre sic mit frommem Anden-ken, auch wenn sic nicht mehr sind. Ehre sie noch durchein rühmliches Leben nach ihrem Tode. Ach, du warst vicllcichiihre letzte Sorge, ihr letzter Kummer, ihre letzte Freude, ihrletztes Gebet! So sei ihr Grab dir noch ein Hciligthmu! Sosei ihr Name und die Erinnerung ihres liebevollen Lebens nochdein Stolz, deine Freude! So sei der Blick auf sie, auf dieEwigkeit, wo tiefer Friede wohnt, deine Hoffnung.

Vater! Mutter! Verklärte! Ihr nun höhere Wesen! Ach.mein Auge bricht in Thräncn; Sehnsucht und Wchmuth bcklcmmen mein Herz! Vater! Mutter! Verklärte! Ihr starbet msider Liebe für mich im Herzen. Ich bin von euch gerissen. Ichweine auf Erden allein! Mutter, o deine Mutterliebe trocknetmeine Augen nicht mehr; Vater, deine Vatcrlicbc erquickt michnicht mehr! Ach, ich hatte einst auf Erden einen Himmel. Dawäret ihr noch. Da wandeltet ihr wie Engel Gottes um mich,und wachtet für mich. O könnte ich wieder in den schönenMorgcntraum meines Lebens hcimkchren; wie wohl war mirbei euch!

Ja, ich werde hcimkchren in meinen neuen LcbcnSmorgen, woihr, Verklärte, mich wieder anlächclt. Meine Sterbestunde wirdwieder meine Geburtsstunde. Euer Kind wird wieder vollendetzu euch fliegen, dort dort, wo Gott, unser aller Vater, undseine Seligkeit wohnt! dort, dort, wo ihr meiner harret, und