Druckschrift 
6 (1853)
Seite
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Gottes Sorge für unser Bestes, welches jene Wünsche erfüllteoder vernichtete.

In, mein großer, mein ewiger, weiser Vntcr, ja, ich blnruhig über Alles, was mir begegnen mag, und wozu Du michund die lieben Mcinigcn auch noch bestimmt haben mögest. Ichwill mich halten an Deiner Hand, Du wirst mich immerdarführen auf de» rechten Weg. Und welche Pfade Du mich auchbetreten lassest, alle leite» mich, o höchste Güte, zu meinem Glück.Dies Glück aber ist nicht Reichthnm, Würde, Ansehen oder Machtauf Erden was frommt mir endlich dies Alles, wenn ichvielleicht nach wenigen Jahren oder Monden schon eine Leichesein sollte? Nein, das Glück ist höherer, ewiger Art csist Gcistcrglück. Ich kenne keinen Namen dafür, cs wäre dennder Name: bei Dir zu sein!

Darum schmückest Du, o Allgütigcr, diese Welt mit so vielenReizen, daß wir darin Deine Güte erkennen. Darum muß dieWelt für uns oft voller Dornen sein, daß wir unS ihr nichtganz hingcben, sondern, gleichsam von ihr selbst zurückgestoße»,uns wieder erinnern, daß wir nicht ihr, sondern einem höhernLeben angehörcn sollen.

Darum, wer unter dem Schirm dcS Höchsten sitzet und unterdem Schatten des Allmächtigen bleibet, der spricht zu dem Herrn:Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe!Der Herr ist meine Zuversicht, der Höchste ist meine Zuflucht!tPs. 91, 1. 2. 9.)