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zahle ncc fest auf ihr Gelingen, sondern denke dir auch den Fall,oaß das volle Gcgcnthcil von deinen Wünschen cintrcffen kann,cintrcffcn muß, weil der, der Alles führt, am besten weiß, wasdir, was Andern daö Beste ist, und sieh dich darum ans de»Fall deines Unglücks, wie d» cs nennst, vor. Erwirb dir eingrößeres zeitliches Vermögen, aber von dem dort oben erwarte,ob cs dir heilsam sei; arbeite, sorge, schaffe, aber von dem dortoben erwarte den Segen und die Frucht. Er gibt, was dir wohl-thun wird. Denn er führt Alles.

Gott führt Alles! Es ist kein Ungefähr im Weltall, son-dern nothwcndigcr Zusammenhang von Ursachen und Wirkungen.Es ist kein Ungefähr im Weltall und keines in dem Schicksal desgeringsten Wurms. Von der ewigen, ordnenden Weisheit wirdAlles umfaßt und geleitet, was da ist. Rechne daher nicht beideinen Unternehmungen auf glückliche Zufälle, sondern ans dieEinsicht der höchsten Weisheit. Erwarte keine Wirkungen voneinem dir günstige» Ungefähr, sondern von der Leitung dessen,was du thatcst, in dem Ungeheuern Zusammenhänge der Bege-benheiten. Denke nicht: mir kann Dieses oder Jenes so gut zuThcil werden, wie einem Andern; er hatte nur das Glück!Nein, er hatte den Willen des Weltrcgicrers für sich.

Gott führt Alles! In der ganzen Schöpfung cst dasheilige Gesetz der Nothwendigkcit, und im Reiche der Vernunftünv Ungefähr oder Zufall Worte leeren Unsinns. Kein Ungefährschrieb den Wcltkörpcrn ihre unendlichen Bahnen vor, welche sicregelmäßig durchlaufen müssen; kein Zufall dreht den Erdball,daß er in bestimmten Zeiträumen Tag und Nacht habe; daß dieFrühlingssonne im berechneten Augenblick hcrankomme; daß Som-mer und Herbst unveränderlich mit dem Winter wechseln, undme Geschöpfe der Erde, Thicrc und Pflanzen, ihr volles, kräf-riges Gedeihen, ihre Thätigkcit und ihre Ruhe empfangen. Es