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In Erkenntnis wachsen.
Lukas 2, 52.
O gib, baß ich cS fühle, wic so nahcDu, Gott, mir sci'st; uub baß ich Licht cmpfahc,
Unb .llenntuiß, um in Deinen WunderwerkenAuf Dich zu merken.
Nnd waö ich lerne, denke ober sehe,
Das leite mich empor zur GotteShvhc;
Das leite mich, baS Gute nur zu Wahlen,
Und nie zu fehlen.
ES stärke mich der Trost, vor Deinem ThroneAuch zu cmpfabn die Ucberwinbcrkronc;
Die Hoffnung, dort, was wir hier dunkel finden,
Hell zu ergründen.
Die Jugcndgcschichtc Zesu Christi ist uns fast ganz uiibekamit.Wic lehrreich müßte sic uns sein, wenn sie uns aufbchalten wor-den wäre! Nur von den drei letzten Jahren des göttlichen Wclt-lchrcrs haben wir nähere Nachrichten; freilich es waren die wich-tigsten für die gesammtc Menschheit; cs waren diejenigen, welcheöffentlich unter den Augen alles Volkes verlebt wurden, undvon den Augenzeugen selbst beschrieben werden konnten. Aberwic und wo war Jesus in dem langen Zeitraum von beinahedreißig Jahren vorher? Auch die Spiele dieses Kindes würdenmich entzückt haben; auch die Geschäfte des göttlichen Jünglingswürden meinem Geist und Herzen Nahrung gegeben haben. Wasläßt mich nicht schon der einzige Zug ahnen, welchen der Evan-gelist Lukas von dem zwölfjährigen Knaben erzählt, da ihn dieAcltern in Jerusalem verloren hatten, und nach langem Suchenim Tempel fanden, wo er mitten unter den Lehrern horchend