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dem groben Verleumder und dem scherzenden, boshaften Witzlingist so groß nicht, als er zu sein scheint, oder man ihn gernmachen möchte. Jener lästert mit trockenem Ernste, dieser mitlachendem Munde; beide schade» Andern gleich sehr, und amEnde sich selber das Meiste, indem sie die Zuneigung guterMenschen von sich zurückweisen, und Deinen Beifall, o lieb-reicher Vater aller Menschen, verliere».
Laß mich wachsamer werden über mich selbst; nicht bloß übermeine Worte und Reden, sondern über diejenigen tadclhaftcnNeigungen, welche noch in mir aufstcigen, und mich verleiten,auch an unedel» Scherzen Vergnügen zu finden. Ich möchtenicht die Liebe und Zufriedenheit guter Menschen, nicht die Ruhemeines Bewußtseins, nicht Deine Gnade, mein Vater, meinGott, mein Richter, verscherzen! Erwacht der Neid in mir, oderdie Gefallsucht, oder jede andere böse Lust: ich will mich über-winden, will schweigen, will lieber die Gesellschaft fliehen," alssie durch Spötterei über den Nächsten ergötzen. Amen.
3 .
Die Weihe jedes Lebensalters.
Pred. Sal. 1, 3. 4.
Welche Klage!
Räthsclvoll sind deine Tage?
Sterblicher, sic sind eö nicht.
Forsche, frage
Die Natur, sic gibt dir Licht.
Es erwacht das junge JahrIn der Liebe Brautgcsänge;
Segnend in des Sommers Gluthen,
In Gewittern rings die Welt;
Und von seinen Thaten müde