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des Tages Mühen und den Stürmen draußen; sic aber ist hierdie Thätigkcit. Er handelt in der Außenwelt; für sie istdas Schauspiel derselben nur Genuß im Augenblick ihrer Ruhe.Die Heimath ist der Mittelpunkt alles Strcbcns des Mannesnach den verschiedensten Richtungen; für die Heimath durchreiset,erforschet, bezwingt er die Welt. Das Weib aber verherrlichtdurch Anmuth das Hciligthum, für welches der Manu seineKräfte opfert; sic wird durch Sparsamkeit Bewahren» der ge-wonnenen Schätze, und zieht aus denselben den lohnenden Ge-nuß für die Ihrigen. Der Mann, in der Außenwelt von Detrug und Haß umgeben, von Umständen gezwungen, oft seinInnerstes zu verhehlen und ein Anderer zu scheinen, als er ist,findet in der Liebe und Natürlichkeit des Weibes sich selbst undseine eigene Natürlichkeit wieder.
Natürlichkeit ist des Weibes schönster Schmuck; darin ruhtihre weise Anmuth, darin ihr zarter Sinn für das Häusliche.Alles Angenommene, Erzwungene, Erkünstelte mißfällt, ist rodleSchminke, verräth Ekclhaftigkcit des Dahintcrlicgcndcn. Wiedas Kind durch Unschuld und Wahrheit, so entzückt ?ic Junfran,die Gattin, die Matrone durch einfachen, bescheidenen, liebenden,heitern Kinderfilm. Veraltet ihr Acußercs, ihr Gcmüth soll dieewige Jugend behalten. Die Natur lehrte sic lieben, lehrte sicdie Pflichten der Gattin, der Mutter. Sic soll eine treue Schü-lerin der Natur auch in den spätesten Tagen bleiben; was ihrerwahren Bestimmung fremd ist, als unnatürlich oder widernatür-lich verbannen. Aber das ist der Grundfehler in der weiblichenErziehung, daß mau die Töchter mehr, selbst mehr als dieSöhne, zur Unwahrheit, zum Scheinen, und in den Spielender Verstellung erzieht, die natürliche, anspruchlose Einfalt undHoheit der Unschuld bei ihnen ausrottet und mit dein Natür-lichscheincn ersetzt.