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6 (1853)
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zurück. Heil ihr, wen» sie ihr altes Glück, ihre alte Natürlich-keit, ihre alte Nnschuldigkeit im alten Leben ihrer Kinberzeit wie-derfindet; das Haus der Aeltern oder Verwandten muß von neuemihre Schule werden. Ost leider ist cs zu spät, und sic auf im-mer für die Mühseligkeiten, Alltäglichkeiten, Freuden und kleinenGenüsse des Hauölcbens verloren. Sic wird Gattin, ohne dieerheiternde Lebensgefährtin des Mannes werden zu können; sicwird Hausmutter, ohne das Haus mit weiser Sorge in demGeringsten, wie dem Größten, mit gleichem Ernst verwalten zumögen; sie wird Mutter von Kindern, ohne die mütterlichenMühen zu lieben.

Wir haben vielerlei Anweisungen zur Erziehung der Töchter.Frömmigkeit aber erzieht am besten in den natürlichsten Umge-bungen. Und was heute die Vollkommenheit des Weibes ist,war es schon vor Jahrtausenden. So schildert sie Salomo.Die Würde der Frau (in seinen Sprüchen 3l, 1131) nennter edler, denn die köstlichsten Perlen, auf welche sich des MannesHerz darf verlassen, und die ihm Liebes thut, ihn für sei» Schaf-fen außer dem Hause zu erquicken; die mit Weisheit spricht; aufderen Zunge holdselige Lehre ist; deren Schmuck Reinlichkeit istund Fleiß und heiteres Wesen.Lieblich und schön sein," ruftendlich des Alterthums weiser König,ist nichts; aber ein Weib,das den Herrn fürchtet, soll man loben!" Religiosität also seialler weiblichen Vollkommenheiten Krone.

Noch heute find dieses die höchsten Anforderungen, wie a»das Weib des Landmannes, so an das Weib des Fürsten; nurdaß jedes die leicht erwcrblichen Kenntnisse zu seinem Gewerbeund Stande bringe. Leicht crwerblich sind sie, denn auch dieTöchter der Großen sah man in Niedrigkeit mit Würde durchihrer Hände Fleiß leben, und Töchter niedriger Herkunft mit Adelvor königlichem Throne stehen.

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