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6 (1853)
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was zum entbehrlichen Ueberflusse geschah; thcils das Zweckloseoder Zweckwidrige in der Behandlnngsweise der Kinder selber,erweckte das Nachdenken menschenfreundlicher und weiser Männer.

Wie immer, ist auch hier geschehen, daß Viele in der Wärmeihrer Begeisterung dem Guten schadeten, indem sie es übertrieben;daß Andere ohne eigene Kraft durch thörichte Nachbetcrei Nach-thcil brachten; daß Andere, um immer das Neue zum Neuen zufügen und damit vor der Welt zu glänzen, eine Menge Kleinig-keiten ersannen, oder das Bessere vom Alten verwarfen, weil csnicht neu gedacht war. Doch jedes Unternehmen des Menschenist im Beginnen unvollkommen; aber dies ist der Trost: daß dasSchlechte endlich durch sich selbst vergehen muß, das Gute aberwähret, so lange es gut ist. Das ist das Schlechte, was widerGang und Gesetz der Natur strebt; das Gute aber ist dasNatürliche.

Die Fortschritte der Völker in Erfahrungen, Erfindungen undmancherlei Kenntnissen machten besonders nothwcndig, daß dieöffentliche Jngcndbildung verbessert wurde, damit zum Auffasscnso vieler wissenswürdiger Dinge, so wie zum Gewinn so mancher-lei nützlicher und im bürgerlichen Leben nothwcndig gewordenerFähigkeiten der Zeitraum der Kindheit nicht zu enge, oder dasreizendste und harmloseste Alter des Lebens, ursprünglich der Ent-faltung körperlicher Kräfte geweiht, nicht unter Anstrengungenund Mühseligkeiten des Lebens verbittert werde.

Aber die gewandte Kraft, die Mannigfaltigkeit der Fähig-keiten, der Rcichthnm verschiedenartiger Kenntnisse, welche demMann heutiges Tages in allen Ständen der bürgerlichen Weltnicht fehlen dürfen, sind dem Weibe entbehrlicher. Die Anforde-rungen, welche an den Mann in unfern Tage» gemacht werdenmüssen, da das Gebiet aller Künste, Handwerke, Geschäftskreise,Handlungszwcigc , Wissenschaften und anderer Bedürfnisse crwci-