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6 (1853)
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Spr. Sal. 31, 30. 31.

Gott winktc. Und das Nichts ward laut;

Und Millionen Sonnen glühten;

Die Erde ward des Himmels Braut,

Denn ihre tausend Blumen blühten;

Und durch die Schöpfung zog die SchaarLebcnd'gcr Wesen Paar um Paar.

Nur einsam stand der Mann.

Er stand in Kraft, in Muth und Würde.

Doch freudenlos sah er die Wunder an.

Ein Leben ohne Lieb' ist Bürde.

Gott schuf das Weib. Sie stand, in stiller Anmuth Macht,Dem Mann zum Gcgenbilde;

Er in der Tugend Kraft; sie in der Tugend Milde.

Die Schöpfung war vollbracht.

^n keinen Zeiten ist so viel über Erziehung der Jugend geredet,geschrieben, gelehrt worden, als in unscrn Zeiten. Ucberall hörtman von Entstehung neuer Erziehungsanstalten, von der Ver-besserung der Schulen. Dieser löbliche Eifer, welcher wach ge-worden ist, hat nicht nur die Veredelung der männlichen, son-dern auch der weiblichen Jugend zum Zweck.

Durch Vervollkommnung des Unterrichts und Veredelung derZucht hofft man ei» besseres Geschlecht zu erziehen, als das ver-gangene war.

Thcilö so Vieles, was in der bisherigen Untcrwcisungsart,besonders der Knaben und Jünglinge, mangelte; theils Vieles.