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2 (1853)
Seite
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fchüehtcrn fein, ju befennen: 3$ tf»>e btefcö SBcrl, meit tS meinePflicht iflr, meit cb Sott meinem f>crjcn gebietet, weit ich berHoffnungen ber Smigfeit fünf! nicht mertt; fein mürbe! 3$ bete,meit eine Unterhaltung mit bem bötbffcn SDBefen mein ©emiithberebett! 3<b befuge ben öffentlichen ©ottcobicnff ber ©Driften,meit mein £crj jumeiten einer ©rinncrung, einer Stärtung bitnbgöttticheb 2Bort bebarf. 3$ tebefo atb ©Drift, atb itfub ©otteb,unb mitt fo leben, meit ich fierben merbe; ich fierbe einft, meitich leben merbe!

Sticht minber cntftct;t bie Sauigfeit in ber 9teltgion aus ber©infebtäferung ber (Seele in ben ©emohnheiten beballtäglichen Sebenb unb ber übrigen Sebenbforgen. !Dcnnber fötenfeb, bont borgen bib junt Stbenb mit feinen Slmtb» oberHaubbefebäftigungen, ober mit ©ebanten an feine ©rmerbun»gen unb beborftchcnbcn Vergnügen, ober mit SSerbrufS über er»tittencö Uebet, ober mit anbern Itetncn borübergehenben 3weifenumringt, bergifit im ©ebrängc berfetben gar leicht ftch fetbft,unb feine höhere Statur unb ihren höhern S3cruf. Sr macht garju leicht biefc Stahrungbforge, biefe borübergehenbe greube oberSraurigteit. ju einer Hauptfachc beb Sebenb, unb bie Stetigion,biefeb Sehen', biefeö Jtthmen feiner Seele, mtrb eine jufättigeSiebenfache. Sr betreibt fie nur in Stebenfiunben; er liebtfie nicht, er lebt nicht in ihr. Sr mirb unbermerft tau unbuachtäffig, fiatt tugenbhaft nur ftug, fiatt cbet nur mohtanftänbigunb gefittet. Sr hält fid; für einen ©Driften, ohne ein cbriftticheb,grofieb SBerf jit thun.

3ch fagte, bie Stetigion fei bab Sehen, bab Stthmen ber Seele.3a, fie ift eb. Sin ©eift ohne 3efu heiligen Sinn, ohne 3efu©ottebtiebe, ohne rcligiöfcb Streben iiberatt unb feberjeit, auchim bürgerlichen Sehen, nach eigener Stcrebtung, ein ©eifi ohnebcjtänbigeb Schmachten nach gleicbfaut eigener 33crgöttli£himg,