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2 (1853)
Seite
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üebcnbmonnc, ©ott fann ftencpmen; aber gebcnebeict ifioon iprber btamc beb £errn. Sb betet mit berfpeiteter SSufifertigfeitber SfBiifiting auf bem fieinXtc^cn Äranfcntagcr. 35ab ©tunben*gtab fagt ; biefeb Seben ifi feine Swigfeit; unb im ©piegeterbtieft er ein ©efpenfi, bab iput gteiept. Sr fepattbert mit ebenteilt Stbfepeu oor ber ftnntofen SBcrtönbclung feineb Sebenb juriitf,wie er etnfi mit §>opn bie Itebungcn reiner Sprifien belächelte.Sb betet bie trauernbe SBütwc am ©arge beb tpeitcrn ©arten;bie SBett ifi ipr nun berwaifet; fic pat iprScftcb berloren, hoch©ott ifi if;r geblieben, unb eine fetige Hoffnung, bie nicht im©rabc fiirbt. Sb betet ber menfipenfreunbttcpc SScife, menner bon guten späten pinaubeitt, neue ^reifte int Slnbticf berfchönen Statur jit fepöpfeu, unb er, bon ber ^3rad;t ber ©Köpfungerfepütttert, eine £pränc ber Stüprung in feinen Singen füptt.

Stur Sincr fiept ba, unbewegt, wie mit fieinernem bergenin berSSrufl, unb btitft mit popent £cicpctn ober mit Sefrembungauf bie betenbe Sfßctt unb fragt: SfBarum beten fic?Senn(fagt er), ifi ©ott ein allwtffcnbcr ©ott, fo weif) er, wab unbfeptt; ifi ©ott ein attweifer ©ott, fo weif} er beffer, afb wir,mab unb nüpltcp fei; ifi ©ott ein attgütiger ©ott, fo erwarteter nicht erft itnfer ©cbet, fonbern gibt unb, awp opne bab wiripn barunt bitten. SfBarum bitten beim fte?"

©o fpritpt ber ffügetnbe 3>beiftcr.

Slber mit cipnlicpcn ©cpcingrünben fuepett nicht fetten auepSprifien, bie nieptb weniger atb für ©otteblcingncr ober für Un*tprifien gepalten fein möcptcn, ihren Scicptfinn, ipr fetteneb 2tn=@ott»Senfcn, ipr witbeb, ptantofeb Saptnteben ju beftpönigen.©ic paben oft ftraft genug, 3wcifct gu erheben, um ftep bor fttpfcfbfi ju entfeputbigen; aber cb feptt ihnen an SDtutp, ober 35er»mögen unb Bitten, bie Stieptigfeit foteper Sntfeputbigungen ein»änfepen.