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2 (1853)
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Silben ifi soll ©eligion, menn glcicß ©unfelßett feine Grfennt«niß umgibt.

©et ©ctcnbc, sott inbrünfitger Jlnbacßt ßüigcfunfcn im ©taube,£änbe, ©liefe unb ©cclc emporgeßoben jur ©ottßeit, gemährteinen Stnblicf, meldet aueß ben roßen Süftling bemegt unb feinem©ernütß Gßrfurcßt einflößt* Gt muß eb befennen: biefet ifi befferunb größer benn iiß!

Sltteb betet. Unb biefcb ©ebürfniß menfeßließer Seelen, fteß,;u bem Urquell ißreö ©afeinö jurüefjumenben, ifi mie eine Ur*funbe ißrer ßößern Slbfunft unb ißrer ßößern 3ufunft anäufeßen.

©ic meifefien ber ©fenfeßen beten, beim in ißrer ©ruft ifi bie©eßnfucßt naeß ber ©creintgung mit ©ott am lauteficn. Gbbetet ber ©reib, beim tßrn ßat fteß ©ott in ben munbetbarenGreigniffen beb Scbenb ßetfer offenbart. Gb betet ber Äöntg,wie ißn aueß bie feile 3ungc beb ©cßmctcßlerb greifen mag, bieißn nießt nennen mürbe, feßmüefte ißn feine Ärone unb ©emalt;er felbfi empftnbet feine ©eßmäeßen am lebßaftejien. ©litten imerborgten gtittergtanje feiner £errlitßfcit ntaßnt ißn fein £erj:bu bifi ©taub, bifi »oller ©ünben, unb mancher beiner Unter«tßanen ifi frömmer, cbler, gottgefälliger, alb bu. Gb betet berlebhafte Sünglüig, menn er aub bent Staufcßc ber 3erfireuungenjur Ginfamfeit unb ©title ber ©aeßt übergeßt. Gr ließt jmifeßenben ©lütßcn ber Sitgenbmclt bie anrüefenben ©turmmolfen fünf«tiger 3aßre, unb jittert Bor ber Unftcßcrßeit ber eigenen Kräfte.Gr ßält fefi an ©ott; er fennt feinen grcitnb, ber treuer, feinen©ater, ber gütiger, feinen ©efeßüßer, ber mäißtiger ifi. Gbbetet ber roßc jfrieger, ber 2lbenbb auf blutigen Saffcn ein«feßläft. ©ießt biefe Saffen, bie ©orfeßitng ftßiifjt ißn; ergeßt in feinen fcßrccflicßen ©cruf; notß ein Slugcnblicf, unb feinblutenber Setcßnam fann neben anbern lobten liegen. Gbbetet bfe©?utter unter ißren ßolben Äinbern; ©ott gab ißr biefe