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bcä Slnbcrn 51 t cutbccfcn. Senn »nie gern verbirgt man feineUnootlfommcnbeiten »or bemjcnigen, meinem man liebeng würbtgerftbeincn möchte!
2 lbcr fo lange Siebe unb 3uttcigung nicht mehr eine fanfte©mpfinbung, fonbcrn wilbe, alle Vernunft iiberwältigenbc Scibcn*Üpaft ijt, fo lange tfl jebeS Urtpeil ungültig, jebe Stapt btinb=üngS gemacht, unb eben batunt gefährlich». SBcbe ben Ungtiicf»liehen, welche, wenn jumeilen auch bie ftcl) erntannenbe Vernunftmahnt unb warnt, biefe »erfcbeuchen, um mit wabnftnnigcm 33er»langen ben geliebten ©cgcnflanb ju erhalten, nur beffen Sugenbcnfchen, beffen Mängel »crfcbletcrn wollen. Siebe fann ewig bauern,Seibcnfchaft nie. Sicfe »erfliegt nach Erreichung ihres 3iclS; aberauch bie Siebe »erfliegt, unb Sfel unb §>ap erfefit ihre ©teile,wenn fie fich enblicp überjeugt, ein falfcpcS 3 icl erreicht ju haben.Sie ©ollfommenbeiien bcS ©clicbtcn feffcltcn rtnferc Slufmcrf*famfeit juerfi; aber feine gehler entpfmben wir erfi bann fehmerj»lieh, wenn wir mit ihm in engen, unauflöslichen ©erbältniffenflehen muffen.
SaS llrthcil ber Seibcnfchaft tfl jcbcömal ein Urtpeil begScichtfinng, unb eben beswegen tabclngwiirbig, weil cg mit bent©liicf unb ber £>citcrfcit ttnfcrs ganzen fünfiigen ScbenS »erwegentänbelt. 2Bcr fein lebenslängliches SSohl unb SBch gritnben will,höre- auf, in bem Jütgenbltcf ju feherjen, ber feinen böcpflcnSrnft, feine angeflrengtcflc ©orfiept aufforbert. Sr ntäpige bieungeftüine ©ewalt ber Seibcnfchaft burch — bie 3cit. Ger fcplicfcfeinen ©unb, ohne ben, welchem er feine ganje irbifchc ©clig*feit hingibt, fennen gelernt ju haben. Sr gewöhne fleh, fcpatf*ftehtiger gegen beffen üble Stgcnfcfjaftcn, als gegen ©ollfommcn«beiten ju fein. Senn nicht biefe gritnben fo fe(;r bas ©lücf berSpe, als cS jene jcrflörcn werben. Scrjcnigc aber hat am weife*ften gewählt, welker feine £aitb junt ewigen Sttnbe nur folchetn