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barreicßt, »on meiern er überjeugt fein tann, baß auch /escanbere fperfon mti bemfelbcn unb bureß benfclbeiinicht ungliicfIie§ fein fönne.
Ocfter aber noch, als ber Seichtftnn ber Seibcnfchaften /ugcnb»lieber fperfonen, fiiften außerorbcntliche 9 lebenrüctfichtcn ber Stcltcrnunb aScrwanbten, welche über eine eheliche Sßcrbinbung 51t »er»fügen haben, baS Unglücf ber ©f;en, baS lebenslängliche £rüb*fal jweier SWenfchen, bie in /eher anbern SBerbinbung 511 benfcol/eftcn unb glücflichfien Sterblichen hätten gejählt ibcrbeittonnen.
Unb aus welchen unlautcrn Slbftchten werben nicht oft fper*fonen jur ehelichen tßerbinbung gezwungen, bie cinanbcr »ielletchtnur wenig ober gar nicht tonnten, bie einanber entweber mittobter Slcichgültigfcit ober 2Bibcrmtl(cn betrachteten!
Sewöbnlich ift cs barttm ju thun, einem Ätnbe nur eine au*ftänbige Sßerforgung jtt »erraffen, baß es in ber gewohnten2lrt, in ben gewöhnlichen SBcrhältniffen unb Scqucmlichteitenfortlcbcn lönnc. Ob aber auch bie ©emüthSart, bie 3 uneigungber für einanber ©eftimmten fo befchaffcn fei, baf nicht nuräufercr SEBol/ljianb, fonbern auch innere Slücffcliglcit unb 3u=friebenheit erhalten werbe — bteS leiber wirb feftener erwogen.
SltlerbingS tann jwar feine eheliche Serbinbung »on berruhigen tßernunft gutgeheißen werben, wo twrausjufehen ift, baßber Satte bu'rch eigene Äraft nicht fähig iß, Sattin unb einßÄtnber anftänbig unb ehrlich ju erhalten. 2lber eben fo wenigtann fie gutgeheißen werben, wenn um eines fKehrßabcnö willenStußc unb ScbcnSfrcubc einer ober jweier fJJcrfonen hingeopfertWerben. SBic oicl ber warnenbcit Scifpicle bon betn traurigenSluSgange biefer übelbercchnctcn <£hcn! SSSie »tel Sram unbSorgen berer, welche fie mit unfeligcr £anb crjwangcn! 28 iesiel 3<*ntmer unb £ßränen berer, bie fie tragen mußten!