Fünfzehntes Kapitel.
So wenig auch sein brechend Auge schaut,
ES ruhet auf Emilien, nachtu»,graut;
Und sprachlos einen Augenblick er liegt,
Ein Händedruck noch und sein Geist entstiegt,Palamo» und Ar eite.
Edith« war durch ihr Unwohlsein während des verhäng-nißvollcn Tages, an dem sie durch Mortons plötzliches Er-scheinen so sehr erschreckt worden, an ihr Bett gefesselt. Amandern Morgen aber befand sie sich, wie man sagte, so weitbesser, daß Lord Evandale seinen Vorsatz, Fairy-Knowe zuverlassen, wieder aufnahm. Es war fast Mittag, als LadyEmilie höchst feierlich in's Zimmer trat. Nach gegenseitigenBegrüßungen bemerkte sie, der heutige Tag werde trübe sein,Fräulein Bellenden aber dadurch einer Last enthoben werden.— „Mein Bruder verläßt uns heute, Fräulein Bellenden."
„Verläßt uns!" rief Edith« überrascht; — „doch hoffent-lich nur, um sich nach Hause zu begeben?"
„Ich habe Grund zu vermuthen, daß er eine größereReise beabsichtigt," antwortete Lady Emilie; „hier hält ihnja Niemand zurück." —