150
„Nichts mehr, gute Mutter," sagte Morton und schied vonder Alten.
Morton empfahl sich dem Schutze Gottes, warf sich auf'sLager, hörte zwischen Schlafen und Wachen das Getrappelder Dragvnerpferde, als die Reiter von der Streifwache heim-kehrten, und schlief nach so schmerzlicher Erschütterung fest ein.
Vierzehntes Kapitel.
Sie treten in die dunkle Höhle ein.
Am Boden saß der finstre Mann ellein.Dumpf brütend im verstörte,> Geist.
Sp en ser.
Als der junge Morgen auf den Bergen lag, ließ sich ander Thüre des kleinen Zimmers, worin Morton schlief, einleises Pochen hören, und eine sanfte Mädchenstimme fragtevon Außen: „ob es ihm gefällig wäre nach der Höhle zu gehen,ehe die Leute aufständen."
Morton kleidete sich schnell an und trat heraus zu derkleinen Führen«. Das Bergmädchen hüpfte leicht vor ihmher durch den grauen Nebel über Berg und Moor. Der Pfadwar rauh und ohne Gleise, und zog sich im Ganzen nach derRichtung des Baches, ohne dessen Krümmungen zu folgen.Die Landschaft wurde immer wüster und wilder, bis endlichnur Haide und Felsen das Thal umschlossen.