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der mag er wohl ein recht artiger Mann sein, aber wenn ihmauch zehn Wittybodys im Leibe stecken, auf die Sackpfeife ver-steht er sich nicht; denn er ließ mich im besten Zuge aufhören."
„Aber diese Bursche da," fragte Morton mit einem Blickauf die Soldaten, die im Zimmer waren, „die sind doch nichtvon seinem Corps?"
„Nein, das sind schottische Dragoner, altes Geschmeiß!Vor langer Zeit standen sie unter Claverhouse, und stündenvielleicht gern wieder unter ihm, wenn er noch die Zügelhätte.«
„Hat sich denn kein Gerücht von seinem Tode verbreitet?"fragte Morton.
„Ja, Euer Edeln, man spricht davon; aber nach meinerAnsicht dauert's lange, bis der Teufel stirbt. Ich wollte, dieLeute hier wären auf der Hut. Wenn cs losbricht, so ist erin den Hochlanden eben so schnell, als ich dies Glas aus-trinke — und was gibt's dann? Alle Dragonerracker tanzenbald nach seiner Pfeift. Freilich sind sie jetzt Wilhelmsleute,wie sie früher Jakobsleute waren — sie fechten ja nur für'sGeld; um was sollten sie auch fechten? Sie haben ja wederHaus noch Hof. Es ist doch ein hübsch Ding, die Revolution,wie man's heißt. Man kann doch jetzt von diesen Burschensprechen, ohne zu fürchten, auf's Wachthaus geschleppt zuwerden, oder die Daumenschrauben auf die Finger zu kriegen,gerade wie man den Pfropfzieher durch den Stöpsel treibt."
Nach einer kleinen Pause fragte Morton, der bereits imVertrauen des Wirths fortgeschritten war, ob Blane ein Weibin der Nachbarschaft kenne, Namens Elisabeth Maclure?
„Ob ich Bessie Maclure kenne?" antwortete Niel mitlautem Gelächter, — „wie sollt' ich meines eigenen Weibes(Gott Hab' sie selig!) ersten Mannes Schwester nicht kennen?