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11 (1851) Die Schwärmer
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wenn nicht auch Halliday dasselbe ausgesagt hätte, der dochnicht Ursache hatte, an Morton mehr als ein Anderer zu den»ken, und der von Editha's Erscheinung nichts wußte, als erseine eigene mittheilte. Auf der andern Seite schien es wie-der sehr unwahrscheinlich, daß Morton, den man so langeund vergeblich gesucht, und von dem man mit so vielemGrunde vermuthete, daß er auf dem untergegangenen SchiffeVryheid umgekommen sei, noch leben und sich in dem Landeverbergen sollte, wo seiner Partei die gegenwärtige Regierungdoch geneigt war. Als Evaudale seine Zweifel dem Kaplanmittheilte, um dessen Meinung zu Horen, erhielt er eine langeVorlesung über Dämonologie, worin der gelehrte Herr nachCitirung des Delriv, Burthoog und De L'Ancre sich endlichäußerte, daß entweder der Geist Heinrich Mortons wirklicherschienen, dessen Möglichkeit er, als Gottesgelehrter undPhilosoph, weder geradezu längnen noch behaupten mögeoder, daß besagter Heinrich Morton, als noch in rerum na-tura vorhanden, in eigener Person diesen Morgen erschienen,oder endlich, daß eine außerordentliche «leeeptio visim, oderauffallende Ähnlichkeit die Augen des Fräulein Bellenden undThomas Haüidays getäuscht habe. Ueber die wahrscheinlichsteHypothese wollte sich der Doctor nicht aussprechen, sondernbehauptete steif und fest, daß eine von diesen Hypothesen dieStörung an diesem Morgen veranlaßt habe. Lord Evandalehatte bald eine Ursache mehr zur Betrübniß. Der Arzt er-klärte nämlich Editha's Zustand höchst bedenklich.

Ich will diesen Ort nicht verlassen," rief er,bis ich sieaußer Gefahr weiß. Ich kann und darf es nicht thun; dennwas auch immer die unmittelbare Ursache ihrer Krankheit ist,ich gab die erste Veranlassung dazu durch meine Zudring-lichkeit."

Die Schwärmer. Hl.

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