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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
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er immer von den Eigenschaften dieser Blumen mit der armenJenny, welche zitternd da stand und vor Angst, Furcht undUngeduld fast aufschrie.

Das Schicksal schien diesen Morgen durchaus gegen Jennyzu sein- Sobald die Damen in's Haus traten, bemerkten sie,daß die Thüre des kleinen Gesellschaftszimmers, und zwar justdasselbe, in das sie nicht kommen sollten, weil es an das Zim-mer stieß, in dem Morton schlief, nicht nur unverschlossen, son-dern sperrweit offen stehe. Fräulein Bellenden war zu sehrmit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, um dies zu beachten;sie befahl dem Diener, die Laden zu öffnen, und ging mitihrer Freundin in's Zimmer.

Er ist noch nicht gekommen," sagte sie.Was kann EuerBruder beabsichtigen mit dem so sehnlichen Wunsche, daß wirihn gerade hier treffen sollen? Warum nicht im Schlosse Di-nan, wie er vorschlug? Ich gestehe, theure Emilie, daßich, obgleich mit ihm versprochen, und obgleich Ihr selbst zu-gegen seid, doch nicht recht gethan habe, ihm nachzugebcn."

Evandale war nie launenhaft," antwortete Emilie.Ge-wiß hat er seine Gründe, und ist das nicht der Fall, so willich Euch Helsen, ihn auszuschelten."

Was ich besonders fürchte," sagte Edith«,ist, daß ersich in dieser unseligen, unruhigen Zeit in einen Anschlag ein-gelassen hat. Ich weiß, sein Herz ist bei dem fürchterlichenClaverhonse und dessen Heere, und ich glaube, ohne meinesOheims Tod, der ihm um unsertwillen so viele Mühe undSorgen gemacht hat, würde er sich ihm schon längst ange-schlossen haben. Wie sonderbar, daß ein so verständiger Mann,der die Fehler der vertriebenen Familie so klar einsieht, bereitist, Alles für ihre Wiederherstellung zu wagen!"

Was kann ich sagen?" antwortete Lady Emilie;cs ist