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„Gut," seufzte Cuddie; „ich will gehen, das äußerste Feldzu pflügen; denn wenn ich nicht mit ihm sprechen soll, so willich lieber gar nicht im Hause sein."
„Schön, liebes Männchen. Kein Mensch hat mehr Ver-stand, als Du, wenn Du erst mit Jemand über Deine Sachengesprochen hast; aber nach Deinem Kopfe allein darfst Dunie Etwas thun."
„Das muß wohl wahr sein," sagte Cuddie; „denn ichhabe immer ein altes Weib, oder ein Mädchen, oder sonstJemand gehabt, die mich ihren eigenen Weg führten, stattden meinigen. — Erst war's meine Mntter," fuhr er fort,indem er sich auszog und in's Bette purzelte — „dann kamLady Margaretha, da blieb mir nicht einmal mein BischenSeele — dann zankte sich meine Mntter mit ihr. Die Einestieß mich dahin, die Andere dorthin, und sie rauften sich ummich, wie der Teufel und der Hanswurst um de» Bäcker aufdem Jahrmärkte, — und jetzt habe ich ein Weib," murmelteer, als er sich tiefer in die Federn steckte — „die will nunAlles mit mir machen."
„Habe ich Dich nicht immer am besten geleitet?" sagteJenny, indem ste sich neben ihren Mann legte, das Licht aus-löschte und so die Unterredung schloß.
Wir überlassen dieses Paar der Ruhe, und berichten unfernLesern, daß am nächsten Morgen in aller Frühe zwei Damenzu Pferde mit Bedienung zu Fairy-Knowe ankamen, welcheJenny zn ihrer größten Bestürzung augenblicklich als FräuleinBellenden und Lady Emilie Hamilton, eine Schwester LordEvandale's, erkannte.
„Wär's nicht besser, ich ginge zuerst in's Herrenhaus undbrächte Alles in Ordnung?" sagte Jenny, bestürzt über dieseunerwartete Erscheinung.