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11 (1851) Die Schwärmer
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loben hören. Die Damen sind also seht ohne Vermögenund Beschützer?"

So lange Lord Evandale lebt," sagte Jenny,find Beideversorgt; er ist ein aufrichtiger Frennd in ihrem Kummergewesen. Wohnen sie doch sogar im Hause Seiner Herrlich-keit,"und, wie meine alte Schwiegermutter zu sagen pflegte,seit dem Erzvater Jakob hat kein Mann so lange und so treuum ein Weib gedient, als der gute Lord Evandale."

Und warum," fragte der Fremde mit bewegter Stimme,warum ward ihm nicht schon früher der Gegenstand seinerZuneigung?"

Es mußte erst ein Prozeß beendigt werden," sagte Jennyhastig,und dann gab's andere Umstände."

Freilich, aber cs war noch ein anderer Grund," sagteCuddie, die jnnge Lady-"

Halt's Maul und Deine Suppe," sagte seine Frau;ich sehe, der Herr ist nicht recht wohl, unser schlechtes Essenmundet ihm nicht, ich will ihm sogleich ein Hinkel Machten."

Laßt das!" sagte der Fremde;ich wünsche nur ein GlasWasser und möchte allein sein."

So bemüht Euch mir zu folgen," sagte Jenny und nahmeine kleine Laterne;ich will Euch den Weg weisen-"

Auch Cuddie bot seinen Beistand an; aber sein Weib er-innerte ihn, die Kinder würden sich raufen, wenn man sieallein ließe, oder könnten sich einander in's Feuer stoßenso daß er Zurückbleiben mußte.

Seine Frau führte den Fremden auf einem von Heckenro-sen und Geisblatt eingefaßten Pfade nach der Hinterthüre desGartens. Jenny schob den Riegel auf und Beide gingen nundurch einen altvaterischen Blumengarten mit verschnittenen Ta-xushecken zu einer Glasthüre, welche sie mit einem Hauptschlüs-

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