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Noth und Grund zerstört, hat es einst zu verantworten.Welches größere Recht zum Beispiel habe ich jetzt auf Gene-ral Grahames Schutz, als damals, wo ich zuerst mit ihm zu-sammentraf ?"
„Und kaum den Folgen entronnen seid, wolltet Ihr sagen?"antwortete Clavcrhouse- — „Nun, ich will's Euch offen ge-stehen. Ich dachte, es mit dem Sohne eines alten rund-köpfigen Rebellen und dem Neffen eines schmutzigen pres-byterianischen Lairds zu thun zu haben; jetzt aber kenne ichEuch besser, denn Ihr besitzt das, was ich an einem Feindeeben so sehr, als an einem Freunde schätze. Seit unsermersten Zusammentreffen habe ich viel über Euch erfahren, undhoffentlich habt Ihr gefunden, daß ich aus diesen Nachrichtenkeinen für Euch ungünstigen Schluß gezogen habe."
„Aber —," sagte Morton.
„Aber" — unterbrach Grahame — „Ihr wollt sagen, Ihrseid jetzt noch derselbe, wie damals. Freilich! Aber wie konnteich das wissen? Obgleich, beiläufig gesagt, mein Widerstreben,Eure Hinrichtung aufzuschieben, Euch zeigen kann, wie sehrich Eure Eigenschaften gewürdigt habe."
„Erwartet Ihr, General," sagte Morton, „daß ich Euchfür einen solchen Beweis der Achtung besonders dankbar seinsoll?"
„Ei, ei, Ihr nchmt's zu genau," erwiederte Clavcrhouse.„Ich sage Euch, ich hielt Euch für einen ganz andern Men-schen. Habt Ihr je Froissart gelesen?"
„Nein!"
„Ich habe so halb und halb im Sinne," sagte Clavcrhouse,„Euch auf sechs Monate in's Gefängniß zu schicken, um Euchdies Vergnügen zu verschaffen. Sein Werk begeistert michmehr, als Poesie. Mit welchen ritterlichen Gefühlen beschränkt