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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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den gleichmüthigen Tone, und nichts verricth, daß der Spre-cher eine» Befehl für wichtiger hielt, als den andern.

Die Cameronianer, die eben noch begriffen waren, dieWerkzeuge einer blutigen Hinrichtung zu sei», mußten sichderselben jetzt selbst unterwerfen. Sic schienen aber auf jedesExtrem gefaßt, und Keiner von ihnen zeigte auch nur diegeringste Furcht, als sie das Zimmer verließen, um sogleichden Tod zu erleiden. Ihr finsterer Enthusiasmus hielt sieaufrecht in diesem furchtbaren Augenblicke, und sie entferntensich schweigend und mit festem Blicke. Einer nur blickte Cla-verhouse fest in's Gesicht, als er das Zimmer verließ, undsprach mit strenger, fester Stimme:Unglück soll verfolgenden Gewaltthätigen!" worauf Grahame nur mit einem ver-ächtlichen Lächeln antwortete.

Kaum hatten sie das Gemach verlassen, als Clavcrhouseeinige Erfrischung zu sich nahm, die seine Leute schnell her-beigcschafft hatten, und Morton einlud, seinem Beispiele zufolgen, mit der Bemerkung, es sei doch heute für sie Beideein saurer Tag gewesen. Morton lehnte die Einladung ab;denn der plötzliche Wechsel der Umstände der Uebergangvom Rande des Grabes zur Aussicht auf's Leben hatten seinganzes Wesen schwindelnd aufgeregt. Aber diese wirrenEmpfindungen waren von einem brennenden Durst begleitet,und er äußerte sein Verlangen zu trinken.

Ich will Euch auf's Herzlichste Bescheid thun," sagteClavcrhouse; -chier ist ein Krug Doppelbier, das gewiß gutist, wenn es irgend gutes im Lande gibt; denn die Whigswissen es immer anfzufinden. Auf Euer Wohl, Herr Mor-ton!" sagte er, indem er einen Becher für sich füllte und ei-nen andern dem Gefangenen überreichte.