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Schwerte bewaffnet; denn seine Pistolen hatte er in den Hals-tern gelassen. Da nun aber die Whigs sämmtlich mit Feuer-waffen versehen waren, so war an Widerstand kaum zu den-ken- Macbriars Verwendung schuhte ihn indessen für denAugenblick.
„Wartet noch ein wenig, meine Brüder — laßt uns dasSchwert nicht schnell gebrauchen, auf daß nicht unschuldigesBlut schwer auf uns laste. — Komm," fuhr er zu Mortongewendet fort, „wir wollen mit Dir abrechnen, ehe wir dieSache rächen, die Du vcrrathen hast. — Hast Du nicht DeinAngesicht hart gemacht wie Kiesel gegen die Wahrheit in allenVersammlungen des Heeres?"
»Ja, ja!" murmelte es dumpf im Kreise.
„Er hat immer auf Frieden gedrungen mit den Uebelgc-sinnten," sagte Einer.
„Und hat immer für die finstere und schwere Sünde derJndulgenz gesprochen," sagte ein Anderer.
„Und hätte das Heer in Monmouths Hände überliefert,"begann ein Dritter; „und war der Erste, der den biedern undlapfern Burley verließ, als er noch den Paß vcrtheidigte. Ichsah ihn auf der Haide und sein Pferd blutete vom Sporn,lange noch, ehe das Feuer an der Brücke aufgehört hatte."
„Ihr Herren," erwiederte Morton, „wenn Ihr mich durchtzeschrei übertäuben und mir das Leben nehmen wollt, ohnenich anzuhörcn, so steht das vielleicht in Eurer Macht; aberAr werdet Euch vor Gott und Menschen versündigen, wennIr einen solchen Mord begeht."
„Ich sage Euch, hört den Jüngling," sprach Macbriar;„Knn der Himmel weiß, unsere Eingeweide haben gejammertun ihn, daß er möchte dahin gebracht werden, die Wahrheitzu erkennen und seine Gaben zu ihrer Vcrtheidignng anzu-