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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Möge die Hand verdorren, die diesen Schuß gethan!"rief er, als das Schwert, das er über seinem Haupte ge-schwungen hatte, kraftlos niedersank.Ich kann nichtmehr fechten!"

Darauf wendete er sein Pferd und entfloh aus dem Ge-tümmel. Morton sah nun ein, daß seine vergeblichen Bemü-hungen, die Fliehenden zu sammeln, für ihn nur mit Tododer Gefangenschaft enden könnten; er entzog sich also, vondem treuen Cnddie begleitet, dem Gedränge, und da er gutberitten war, setzte er über einige Hecken und gewann dasoffene Feld. Vom ersten Hügel, den sie auf ihrer Flucht er-reichten, blickten sie rückwärts und sahen die ganze Gegendmit ihren flüchtigen Gefährten und den verfolgenden Drago-nern bedeckt, deren wildes Jauchzen beim Nicdermetzeln derFlüchtigen, vermischt mit dem Jammergeschrei der Schlacht-vpfer, gellend zum Hügel hinauftönte.

Sie können unmöglich wieder Stand halten," sagteMorton.

Der Kopf ist ihnen abgeschnittcn, so glatt, als ich ihneiner Zwiebel abbeißen würde," erwiederte Cnddie.Ach,Herr, seht nur, wie die Schwerter blitzen! Der Krieg istdoch ein furchtbares Ding. Wer mich wieder dazu bringenwill, muß früh aufstehen. Aber, um Gotteswillen, macht,daß wir fortkommen!"

Morton sah die Nothwendigkeit ein, dem Rathe seinestreuen Knappen zu folgen- Ohne zu verschnaufen, ritten siein raschem Trabe nach der rauhen Berggegend, wo sie meh-rere der Flüchtlinge zu finden hofften, entweder um Wider-stand zu leisten, oder von Neuem zu unterhandeln.