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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Je schwächer das Feuer der Vertheidiger der Brücke ward,desto heftiger und verderblicher wurde das der Angreifenden.Durch das Beispiel und die Ermahnungen ihrer Generale cr-muthigt, faßten sie festen Fuß auf der Brücke selbst und be-gannen die Hindernisse wegzuräumen, die ihren Fortganghemmten. Das Portal wurde erbrochen, die Balken, Baum-stämme und sonstiges, zur Verrammelung gebrauchtes Ma-terial, heruntergerissen und in den Fluß geworfen. Doch ge-schah dies nicht ohne Widerstand. Morton und Burley fochtenan der Spitze ihrer Leute und munterten sie auf, mit ihrenPiken, Hellebarden und Partisanen den Bajonetten der Gar-den und den Schwerter» der Hochländer Stand zu halten.Aber die Hinteren fingen an, von dem ungleichen Kampfe ab-zustehen und flohen einzeln oder je zwei und drei zum Haupt-corxs, bis der Rest, eben so sehr durch den bloßen Druck derfeindlichen Colonne, wie durch deren Waffen, völlig von derBrücke verdrängt ward. Jetzt war der Uebergang offen undder Feind begann vorzudringen. Allein die Brücke war langund schmal, was die Bewegung langsam und gefährlich machte;auch hatten die, welche zuerst herüberkamen, noch die Häuserzu erstürmen, aus deren Fenstern die Cvvenanter zu feuernfortfuhren. Burley und Morton waren in diesem entscheiden-den Augenblicke einander nahe.

Noch ist's Zeit, die Reiterei zum Angriff zu bringen,"sagte der Ersterc,che sie flch wieder ordnen. So können wirmit Gottes Hülse wieder die Brücke gewinnen, rufe siceilends herbei, während ich mit diesem alten und mattenKörper die Vertheidigung fvrtsehe."

Morton erkannte die Wichtigkeit dieses Rathes, warf sichauf das Pferd, welches Cuddie für ihn hinter dem Dickichtbereit hielt, und sprengte auf einen Reitcrtrupp zu, der zu-