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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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den abermals mit großem Verluste zurückgetrieben, da nunauch Burley seine Schaar in's Gefecht gebracht. Das Feuerwurde mit der größten Lebhaftigkeit auf beiden Seiten unter-halten und der Ausgang des Treffens schien sehr zweifelhaft.

Monmouth, der auf einem prächtigen Zelter saß, hielt aufder Anhöhe am rechten Ufer und trieb durch Bitten und Be-fehle die Krieger zu neuen Anstrengungen. Auf seinen Befehlwurden die Kanonen, die bis jetzt bloß gegen die entfernteHauptmacht der Insurgenten gebraucht worden, gegen die Ver-theidiger der Brücke gerichtet. Da aber diese furchtbaren Ma-schinen damals weit langsamer bedient wurden als jetzt, sobrachten sic auch nicht die gehörige Wirkung hervor. Die In-surgenten, theils durch das Gebüsch am Ufer, theils in denbereits erwähnten Häusern verborgen, fochten also gedeckt,während die Royalisten durch Mortons Vorkehrungen gänzlichbloßgestellt waren. Die Vertheidigung war so dauernd undhartnäckig, daß die königlichen Generale an dem endlichenGelingen des Unternehmens zu zweifeln begannen. Monmouthsprang vom Pferde, sammelte die Krieger und führte sie noch-mals zu einem verzweifelten Angriffe heran, während sichDalzell an die Spitze der Hochländer von Lenox stellte undmit entsetzlichem Kriegsgeschrei vordringend, ihn unterstützte.In diesem entscheidenden Augenblicke begann den Verthcidi-gern der Brücke die Munition auszugehen; vergebens wurdenviele Boten mit den dringendsten Forderungen um Hülfe undVorrath an das HauptcorpS der Presbyterianer abgeschickt,welches unthätig im offenen Felde rückwärts aufgestellt war.Furcht, Bestürzung und Unordnung herrschten unter ihnen,und obgleich der Posten, von dem ihre Sicherheit abhing,augenblicklich und ansehnlich hätte verstärkt werden sollen,war Niemand da, der befohlen oder gehorcht hätte.