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thums? Stellt euch unter eure Führer. Unterstützt uns mitMannschaft und Munition, und verflucht sei Derjenige, welchersich abwendet von dem Werke dieses großen Tages!" Mit diesenWorten eilte er der Brücke zu, und bei zweihundert der Tapfer-sten und Eifrigsten seiner Partei folgten ihm. Eine tiefe, muth-lose Stille herrschte, als Morton und Burley hinweggegangen.Die Führer benutzten sie, um ihre Reihen einigermaßen zu ord-nen und ermahnten Diejenigen, welche am meisten dem Feuerausgesetzt waren, sich auf's Gesicht zu werfen, um den Kugelnzu entgehen, die man jetzt jeden Augenblick erwarten mußte.Die Insurgenten widersetzten sich diesen Befehlen nicht länger;aber der Schrecken, welcher ihre Zwietracht beschwichtigt, hatteauch ihren Muth gelähmt. Sie ließen sich in Reih' nnd Gliedstellen, folgsam wie eine Heerde von Schafen, aber auch ohnefür den Augenblick mehr Entschlossenheit und Kraft zu besitzen.Die plötzliche Annäherung der Gefahr, gegen welche sie jedeVorbereitung versäumten, als sie noch fern war, hatte sie gänz-lich entmuthigt- Indessen waren sie doch mit einiger Regel-mäßigkeit ausgerückt, und da sie noch das äußere Ausseheneiner Armee hatten, so hofften ihre Führer, irgend ein günsti-gerZufall werde ihnen Muth und Entschlossenheit wieder geben.
Pauker, Pfundtext, Macbriar und andere Geistliche gingengeschäftig durch die Reihen und ermahnten die Krieger einenPsalm anzustimmen. Aber die Abergläubischen unter ihnenbemerkten es als ein böses Omen, daß ihr Lob- und Siegs-gesang in einem Stammeln der Bestürzung erstarb und ehereinem Bußliede glich, das auf dem Schaffote einem Verbrechergesungen wird, als den kühnen Tönen, welche einst auf derwilden Haide von Loudonhill im Vorgefühl des Sieges erklan-gen. Die schwermüthige Melodie erhielt bald eine rauhe Be-gleitung; denn die Kanonen fingen an auf einer Seite, die