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ist der Feind! Von der Behauptung der Brücke hängt unserLeben ab, und die Hoffnung, unsere Gerechtsame und Frei-heiten wieder zu gewinnen. — Ein Schotte wenigstens sollfür ihre Vertheidigung sterben. — Wer sein Vaterland liebt,folge mir!"
Aller Blicke hatten sich nach jener Gegend gerichtet, nachwelcher er zeigte. Der Anblick der blitzenden Reihen der Fuß-garden, unterstützt von mehrern Reitergeschwadcrn, der Kano-nen, welche gegen die Brücke gerichtet waren, und des langenZuges der Truppen, welche den Angriff unterstützen sollten,machte plötzlich das wilde Geschrei verstummen und verbreiteteeine solche Bestürzung, als wenn dies eine ganz unerwarteteErscheinung wäre, und nicht vielmehr dasjenige, was manhätte erwarten sollen. Sie stierten sich und ihre Führer an,mit den Blicken eines Kranken, der durch einen Anfall vonWahnwitz erschöpft ist. Als aber Morton von der Kanzelsprang und der Brücke zueiltc, folgten ihm gegen hundertjunge Leute, die unter seinem unmittelbaren Befehle standen.
Burley wendete sich zu Macbriar — „Ephraim," sagte er,„die Vorsehung zeigt uns den Weg durch die weltliche Weis-heit dieses freigeisterischen Jünglings — Wer das Licht liebt,folge Burley!"
„Bleib!" erwiedcrte Makbriar, „nicht durch Heinrich Mor-ton und seines Gleichen soll unser Ausgang bestimmt werden;deßhalb bleibe bei uns! Ich fürchte Verrath für das Hier-von diesem ungläubigen Achan — Du sollst nicht mit ihmgehen. Du bist unser Wagen und Reiter."
„Hindere mich nicht," erwiedcrte Burley, „er hat Recht:Alles ist verloren, wenn der Feind die Brücke gewinnt —darum hindere mich nicht. Sollen die Kinder dieses Geschlechtsweiser und tapferer genannt werden, als die Kinder des Heilig-