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„Wartet einen Augenblick," sagte Claverhouse; „Evandalebehauptet, ich hätte ein Unrecht gegen Euch wieder gut zumachen. Ich werde immer einen Unterschied machen zwischeneinem hochgesinnten Edelmann, welcher, obgleich irre geleitet,nach edeln Grundsätze» handelt, und dem tollen, fanatischenPöbel dort mit den blutdürstigen Mördern, die ihn anführcn.Wenn sie sich nicht nach Eurer Rückkunft zerstreuen, so bitteich Euch inständigst, kommt sogleich zu unserer Armee und er-gebt Euch; denn seid versichert, sie halten unfern Angriff keinehalbe Stunde aus. Wollt Ihr Euch rathcn lassen und diesthun, so fragt nur nach mir. Monmouth, so seltsam diesklingt, kann Euch nicht schützen, Dalzcll will nicht — ichaber kann und will, und ich habe Evandale versprochen, cs zuthun, wenn Ihr mir die Gelegenheit dazu darbieten wollet."
„Ich würde dem Lord Evandale sehr verbunden sein,"antwortete Morton kalt, „wenn seine Absicht nicht die Mei-nung bärge, daß ich die Sache Derer verlassen solle, mitdenen ich mich verbunden babe- Was Euch betrifft, HerrOberst, wenn Ihr mir die Ehre erzeigen wollt, auf eine an-dere Weise Genngthuung zu geben, so werdet Ihr mich ineiner Stunde am westlichen Ende der Bothwellbrücke mit demSchwerte in der Hand finden."
„Es wird mich freuen, Euch dort zu treffen," sagte Cla-verhonse; „noch mehr aber, wenn Ihr meinen ersten Vor-schlag erwägt."
Sie grüßten und trennten sich.
„Das ist ein prächtiger Junge, Lumley," sagte Claver-house zu dem andern Offizier; „aber er ist verloren — seinBlut komme über ihn selbst!"
Mit diesen Worten traf er Anstalten zur bevorstehendenSchlacht.