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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
17
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Ja, meine Herren, ich wünsche, die Antwort möchte soausfallen, daß durch sie ferneres Blutvergießen verhindertwürde. Ich hoffe, diese Gesinnung verdient weder EurenSpott, noch kann sie Euer Mißfallen erregen."

Ohne zu antworten, erwiederte Dalzell des Herzogs Stirn-falten mit einem finstern Blick. Claverhouse aber, auf dessenLippen ein ironisches Lächeln schwebte, verbeugte sich undsprach: es komme ihm nicht zu, die Gesinnungen Seiner Gna-den zu beurtheilen.

Der Herzog winkte Morton, sich zu entfernen. Er ge-horchte und ritt mit seinem vorigen Begleiter langsam durchdas Heer, um nach dem Lager der Nonconformisten zurückzu-kehreu. Als er an dem schönen Corps der Leibgarden vorbei-kam, fand er Claverhouse bereits an ihrer Spitze. Kaumhatte dieser Offizier Morton erblickt, als er auf ihn zurittund auf's Höflichste anredetc:

Ich glaube, dies ist nicht zum ersten Male, daß ich HerrnMorton von Milnwood sehe?"

Es ist nicht des Obersten Grahame Schuld," erwiederteMorton mit bitterem Lächeln,daß er oder sonst Jemandjetzt durch meine Gegenwart belästigt wird."

Erlaubt mir wenigstens zu sagen," antwortete Claver-house,daß Herrn Mortons gegenwärtige Stellung die Mei-nung rechtfertigt, die ich von ihm gehegt, und daß mein Ver-fahren bei unserem letzten Zusammensein nur meiner Pflichtangemessen war."

Eure Handlungen mit Eurer Pflicht und Eure Pflichtmit Eurem Gewissen zu versöhnen, ist Eure Sache, OberstGrahame, nicht die meinige," sagte Morton, mit Recht belei-digt, daß er gleichsam das Urtheil gut heißen sollte, welchesfast an ihm vollzogen worden wäre.

Die Schwärmer. III.

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