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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Kronvasallen wurden mit ihrer Lehnsmannschaft in das Feldentboten, um die dem Könige schuldige Lehnspflicht zu verse-hen- Diesem Aufgebot aber ward nur ein lauer Gehorsam.Der Landadel war nicht allgemein für diesen Krieg, und selbstDiejenigen, welche für ihn gewesen wären, wurden durch dieAbneigung ihrer Frauen, Mütter und Schwestern abgehalten,sich einer solchen Sache anzuschließcn. Da die schottischeRegierung sich selbst zu vertheidigcn nicht im Stande warund die Rebellion nicht zu unterdrücken vermochte, die an-fangs so unbedeutend schien, begann man am englischen Hofean ihrer Fähigkeit, und an der Klugheit der strengen Maß-regeln zu zweifeln, die sie gegen die unterdrückten Presbyte-rianer ergriffen. Man beschloß daher, zum Oberbefehlshaberder schottischen Armee den unglücklichen Herzog von Monmouthzn ernennen, der durch seine Heirath sehr viel Einfluß imsüdlichen Theile des Königreichs besaß. Das militärische Ta-lent, Vas er bei verschiedenen Gelegenheiten im Auslande anden Tag gelegt, schien mehr als hinreichend die Insurgentenim Felde zu besiegen, und zugleich erwartete man, daß seinemilde Gesinnung und günstige Stimmung gegen die Presby-terianer die Gcmüther versöhnen und für die Regierung ge-winnen würden. Demnach erhielt der Herzog eine umfassendeVollmacht, die zerrütteten Angelegenheiten Schottlands wiederzu ordnen, und er verließ London mit einer starken Kriegs-macht, um den Oberbefehl in jenem Lande zu übernehmen.