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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Ich aber/' fuhr Burley fort,habe die stärksten Beweise,daß dies Gerücht von dem verschmitztesten Graukopf unter derBesatzung ausgesprengt worden, thcils damit sich die Solda-ten eine Verminderung der Ration gefallen lassen, theils umuns so lange vor den Mauern der Veste aufzuhalten, bis dasSchwert geweht ist, um uns zu schlagen und zu vernichten."

Und warum ward dies nicht dem Kriegsrath rorgelegt?"fragte Morton.

Zu welchem Ende?" fragte Balfour.Warum sollenwir Pauker, Macbriar, Pfundtext und Langcale über diesenPunkt aufklären? Weißt Du doch, daß diese Prediger Alles,was man ihnen sagt, bei der nächsten Gelegenheit dem Heeremittheilen. Sind sie ja schon durch den Gedanken entmu-thigt, eine Woche vor der Veste zu liegen! Was würde nungar daraus entstehen, wenn man ihnen andeutcte, sie solltenauf eine Belagerung von einem Monate gefaßt sein?"

Aber warum es mir verbergen, oder warum es mir jetztmitthellen? Vor Allem aber, welche Beweise habt Ihr fürEure Behauptung?" fuhr Morton fort.

Der Beweise sind viele," erwiedcrte Burley, und übergabihm eine Menge von Major Bellenden ausgeschriebene Requi-sitionen an Vieh, Korn, Mehl u. s. w.; auf der Rückseite warder Ertrag bescheinigt und belief sich so hoch, daß jede Mög-lichkeit, die Besatzung bald anszuhungcrn, verschwinden mußte.Aber Burley unterrichtete Morton nicht von einem Umstande,der ihm selbst genau bekannt war, daß nämlich die meistendieser Vorräthe nie in's Schloß kamen, da die raubsüchtigenDragoner, die sie eintreiben sollten, häufig an den Einenverkauften, was sie dem Andern abgenommen, und so denMajor fast eben so hintergingen, wie Sir John Falstaff denKönig beim Anwerben von Soldaten.