gewöhnlich in solchen Fällen, die Muthigsten und Tapferstenbetroffen hatte. Wenn man ihren regen Eifer bei einem sountergeordneten Unternehmen, als die Einnahme dieses unbe-deutenden Platzes war, erschöpfen ließ: so stand zu befurch-ten, daß ihre Anzahl allmälig zusammenschmelzen und manalle Vortheile verlieren würde, die aus der gegenwärtigenunvorbereiteten Lage der Regierung erwachsen mußten. Ausdiesen Gründen kam man überein, daß die Hauptmacht gegenGlasgow ziehen und die Truppen dieser Stadt vertreibensollte. Der Kriegsrath ernannte Heinrich Morton nebst An-dern zu diesem Geschäfte, und bestimmte Burley mit einerAbthcilung von fünfhundert Mann zur Blokade des Schlossesvon Tillietudlem zurückzuhalten. Morton zeigte den größtenWiderwillen gegen diese Anordnung.
„Er habe," sagte er, „die stärksten persönlichen Gründe,zu wünschen, in der Nähe von Tillietudlem zu bleiben, undwenn man die Leitung der Blokade ihm übertrage, so zweifleer nicht, einen solchen Vergleich zn erwirken, der, ohne fürdie Belagerten allzuhart zu sein, den Absichten der Belagerervollkommen entsprechen würde."
Burley errieth leicht die Ursache, weßhalb sein jungerKampfgenosse so ungern mit der Armee aufbrach; denn daihm Alles daran lag, die Gemüthsart Derer kennen zu ler-nen, mit welchen er umging, so war es ihm leicht, ans demeinfältigen Cuddie und der schwärmerischen Mause hinreichendeNachrichten über Mortons Verhältniß zur Familie von Tillie-tudlem herausznbringen. Er benutzte also die Gelegenheit,da Pfundtcxt sich erhob, um, wie er sagte, eine kurze Zeitvon Geschäften zu sprechen, was aber, wie Burley richtigvermnthetc, wenigstens eine Stunde dauerte, zog Morton aufdie Seite und begann folgendermaßen: