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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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zu zwingen, da uns Eure unzulänglichen Mittel, einelangwierige Belagerung auszuhaltcn, hinlänglich bekanntsind. Der Gedanke, welche Leiden dann bevorstehen undwer sie dulden muß, zerreißt mir das Herz."

Glaubt nicht, mein verehrter Freund, daß ich EuchBedingungen vorschlagen könnte, die Euren würdevollenund ehrenhaften Namen, den Ihr so lange nach Ver-dienst behauptet, verletzen. Wenn die königlichen Solda-ten, denen ich einen freien Abzug zusichern will, aus derBeste entlassen werden, so wird man gewiß nichts vonEuch verlangen, als während dieses unglückseligen Streitsneutral zu bleiben; auch will ich Sorge tragen, daß derLady Margaretha Eigenthum und Euer eigenes gebüh-rend geachtet und Euch keine Besatzung aufgedruugenwerde. Ich könnte viel zu Gunsten dieses Vorschlagessagen, aber da ich in Euren Angen jetzt als Verbrechererscheine, so furcht' ich, daß auch gute Gründe ihre Wir-kung verlieren, wenn sie aus unwillkommener Quellefließen. Ich breche also mit der Versicherung ab, daß,wie auch Eure Gesinnungen gegen mich in Zukunft seinmögen, nie mein Gefühl der Dankbarkeit gegen Euch sichvermindern wird, und es würde der glücklichste Augen-blick meines Lebens sein, Euch dessen durch mehr alsbloße Worte zu versichern. Wenn Ihr also auch in demersten Augenblicke der Erbitterung den Vorschlag verwerft,den ich Euch eben mache, so laßt Euch das nicht hindern,die Sache nochmals zu erwägen, wenn künftige Ereignissedieselbe annehmbarer machen; denn wann und wie ichEuch dienen kann, mir wird es stets die größte Freudegewähren.

Heinrich Morton/