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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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meiner Mitunterthanen mit Füßen getreten werden, daßman unsere Freiheit verletzt, unsere Personen beschimpftund unser Blut verspritzt ohne gerechte Ursache und ge-setzliches Verfahren. Die Vorsehung scheint durch dieGewaltthätigkeit der Unterdrücker selbst jetzt den Wegzur Befreiung von dieser unerträglichen Tyrannei geöff-net zu haben, und ich halte den nicht des Namens undder Rechte eines freien Mannes würdig, der, mit meinenAnsichten, seinen Arm der Sache des Vaterlandes ent-zieht. Aber Gott, der mein Herz kennt, sei mein Zeuge,daß ich die Wuth und die heftigen Leidenschaften der ge-quälten Dulder nicht theile, mit denen ich jetzt Gemein-schaft gemacht. Ich hege kein innigeres Verlangen, alsdiesen unnatürlichen Krieg bald beendigt zu sehen durchdie Vereinigung der guten, weisen und mäßigen Männeraller Parteien, und daß ein Friede hergestellt werde, wel-cher, ohne des Königs verfassungsmäßige Rechte zu ver-letzen, das Ansehen strenger Gesetze, statt militärischerGewaltthätigkeit -erstellt und Jedermann gestattet Gottzu verehren nach seinem eigenen Gewissen, damit diefanatische Schwärmerei durch Vernunft und Milde besiegtund nicht durch Verfolgung und Unduldsamkeit zur Ra-serei entflammt werde."

Ihr könnt Euch denken, mit welch schmerzlichen Ge-fühlen ich bei solchen Empfindungen vor dem Hause Eu-rer ehrwürdigen Verwandten erscheine, das Ihr, wie wirhören, gegen uns vertheidigen wollet. Erlaubt mir.Euch aufs Bestimmteste zu versichern, daß Gegenwehrnur zu Blutvergießen führen wird, daß, wenn auchder Sturm mißlingt, wir doch noch stark genug sind, dieBeste einzuschließen und sie durch Hunger zur Uebcrgabe