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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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gewichen zu sein, worin der neue Bundesgenoß eine üble Vor-bedeutung sah- Bei ihrer Ankunft fanden sie zwar die Thüreoffen, aber durch viele Landleute beseht, welche, obgleich keineMitglieder des Nathes, doch ohne Weiteres sich zu den Bera-thungen drängten, bei denen sic so sehr betheiligt waren. Bur-ley, dessen finstres, strenges Gemüth ein gewisses Uebergewichtüber diese unharmonischen Kräfte behauptete, nvthigte endlichdurch Schelten, Drohungen und selbst durch Gewalt die Ein-dringenden zum Rückzuge, ließ Morton ein und sicherte danndie Thüre vor der zudringlichen Neugier. In einem ruhiger»Augenblicke würde diese eigenthümliche Scene, von der ereben Zeuge gewesen, den jungen Mann unterhalten haben-Das Innere der düster«, verfallenen Hütte ward etwaserhellt durch Reißig, das auf dem Herde flackerte; da aber derRauch keinen gehörigen Ausweg hatte, wirbelte er umher undbildete über den Häuptern des Raths einen Wolkenhimmel, sofinster wie ihre metaphysische Theologie, durch welchen, wieSterne durch Nebel, wenige Lichter, oder vielmehr in Talg ge-tauchte Binsen, düster schimmerten, ein Eigenthum des armenHüttcnbesitzers, der sie mit nassem Thon an die Wände be-festigt hatte. Bei diesem gebrochenen, Küstern Lichte sah manso manches von geistlichem Stolze aufgeblähtes, oder von wilderSchwärmerei verfinstertes Gesicht, und Einige, deren ängstliche,nmherirrende Blicke verriethen, daß sie sich zu unvorsichtig ineine Sache eingelassen, zu deren glücklicher Durchführung sieweder Muth noch Haltung genug besaßen, und die sie dochaus Scham nicht anfgeben mochten. Es war wirklich eine un-entschlossene, uneinige Versammlung. Die Thätigsten warenDiejenigen, die mit Burley an der Ermordung des PrimasTheil genommen, von denen vier oder fünf ihren Weg nachLoudonhill eingeschlagen, nebst einigen Andern von eben so

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