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gen," sagte Niel mit ergebungsvollem Tone; „cs ist keine übleSpeise, obgleich nicht so stärkend für einen schottischen Magen,als Hafermehl; die Engländer leben fast ganz davon; aberfreilich, die Puddings-Menschen kennen nichts Besseres."
Während die Klugen und Friedfertigen, wie Niel Blane,es mit beiden Parteien zu halten suchten, griffen Diejenigenüberall zu de» Waffen, welche mehr Gemein- oder Parteigcisthatten. Die Royalisten im Lande waren nicht zahlreich, aberdiese waren durch Vermögen und Einfluß angesehen, da sieaus Landcigenthümern von alter Herkunft bestanden, die mitihren Brüdern, Vettern und Angehörigen bis in's neunteGlied, sowie mit ihrem Gesinde, eine Art von Militz bildeten,die cs wohl vermochte, ihre eignen Besitzungen gegen einzelneJnsurgentenhaufen zu vertheidigen, ihnen Kriegsvorräthe zuverweigern und diejenigen anfzufangen, welche von Andernin's presbyterianische Lager geschickt wurden. Die Nachricht,daß das Schloß Tillietudlem vertheidigt werden solle, ermu-thigte die Anhänger des Königs, denn sie betrachteten es alseinen festen Punkt, in welchem sie Zuflucht finden könnten,wenn es ihnen unmöglich werden sollte, den kleinen Kriegfortzusetzen, den sie jetzt begannen.
Dagegen stellten die Städte, Dörfer, Pachthäuser und klei-ne» Landgüter zahlreiche Verstärkungen für die presbyteriani-sche Sache. Diese hatten durch den Druck der Zeit am meistengelitten. Sie waren erbittert und zur Verzweiflung getriebendurch vielfältig erlittene Erpressungen und Grausamkeiten, undobgleich sie keineswegs unter sich einig waren, weder über denZweck dieses furchtbaren Aufstandes, noch über die Mittel,durch welche dieser Zweck erreicht werden sollte, so sahen dochdie Meisten in ihm einen von der Vorsehung eröffnten Aus-weg, um die langentbchrte Gewissensfreiheit zu erhalten und