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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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mit aller Lebendigkeit eines fünfundzwanzigjährigen Manneshinab, um den Zustand der Besatzung zu untersuchen und dieMaßregeln zu beaufsichtigen, welche zur Vertheidigung desPlatzes nothwendig waren.

Da das Schloß von Tillietudlem sehr dicke Mauern undsehr enge Fenster hatte, da auch eine sehr starke Mauer denHofraum umgab, mit einem Thürmchen auf der einzig zu-gänglichen Seite: so war es wohl gegen jeden Angriff zuvertheidigen, schwere Artillerie etwa ausgenommen.

Hunger und Sturm hatte die Besatzung hauptsächlich zufürchten. Was das Geschütz betraf, so befanden sich auf demThnrme einige alte Stücke, welche die veralteten Namen: Feld-schlangen, Falkonette und Falkonettchen führten. Diese ließder Major mit Hülfe John Gudyills reinigen, laden, und sorichten, daß sie den Rücken des gegenüberliegenden Hügelsbestrichen, wo die Rebellen Herabkommen mußten. Zugleichließ er einige Bäume niederhauen, welche die Wirkung desGeschützes verhindert haben würden. Aus diesen Baumstäm-men und andern Materialien ließ er Barrikaden auf demWege von der Landstraße zum Schlosse anlegen, und zwarder Art, daß eine die andere beherrschte. Das große Hofthorließ er noch stärker verrammeln, und nur ein Pförtchen zumDurchgang offen- Was er am meisten zu befürchten hatte, wardie schwache Besatzung; denn alle Bemühungen des Verwal-ters waren nicht im Stande, mehr als neun Mann, ihn undGudyill mit gerechnet, unter Waffen zu bringen; so sehr mardie Mehrzahl für die Insurgenten gestimmt. Major Bellendenund sein zuvcrläßiger Diener Pike vermehrten die Zahl aufeilf, wovon die Hälfte aus alten Männern bestand. Man hättees zum Dutzend bringen können, wenn die alte Lady erlaubthätte, daß Gänse-Gibbie wieder die Waffen ergriffe. Als aber