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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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die Soldaten sämmtlich zerstreut und die Rebellen eiligst hier-her kommen werden, Allen Tod und Verderben drohend, dienicht den Covenant annehmen."

Das mag ich nimmermehr glauben," rief der Major auf-springend,ich will nimmermehr glauben, daß die Leib-garden vor Rebellen fliehen, und doch Hab' ich nicht selbstdergleichen gesehen? Schickt meinen Pike und noch einPaar andere Diener um Nachrichten aus und laßt alle zuver-sichtlichen Leute im Schloß und im Dorfe die Waffen ergrei-fen. Dieser alte Thurm kann sie schon ein wenig aufhaltcn,wenn er nur gehörig verproviantirt und besetzt ist; er be-herrscht den Paß zwischen dem Ober- und Unterlande. ESist ein Glück, daß ich gerade hier bin. Geht, Harrison,mustert die Mannschaft, Ihr, Gudyill, seht, welche Vor-räthc da sind, oder herbcigeschafft werden können, und haltetEuch fertig, wenn sich die Nachrichten bestätigen, so viel Och-sen zu schlachten, als Ihr cinsalzen könnt. Der Brunnenläuft immer. Oben auf den Mauern sind noch einige alteKanonen; wenn wir nur Munition hätten, dann könnten wirschon das Unsrige thun."

Die Soldaten haben diesen Morgen einige Fässer mitMunition in der Scheune zurückgelaffen, bis zu ihrer Rück-kehr," sagte Harrison.

So eilt denn," sagte der Major,und bringt sie in'sSchloß mit allen Piken, Säbeln, Pistolen und Flinten, die nuraufzutreiben sind; keine Stecknadel laßt mir liegen! EinGlück, daß ich hier bin! Ich will sogleich mit meiner Schwe-ster sprechen."

Lady Margaretha Bellenden war bestürzt über die eben sounerwartete als traurige Nachricht. Sie hatte geglaubt, daßdie ansehnliche Schaar, welche heut Morgen ihre Mauern ver-