natürlichen Beistände zu. Claverhousc hatte sich indessen beidiesem letzten Angriffe mitten unter die Rebellen gewagt, undwar völlig umringt-
Lord Evandale sah die Gefahr seines Obersten, da seinDragonerhaufen gerade Halt machte, während der von Allanbefehligte sich znrückzog. Ohne auf Claverhouse's uneigen-nützigen Befehl zu achten, befahl er dem Trupp, an dessenSpitze er sich befand, hinabzusprengen und den Obersten zuretten. Einige begleiteten ihn, — die Meisten standen unent-schlossen, Viele flohen. Mit den Wenigen gelang es ihm,Claverhouse zu befreien. Sein Beistand kam zu rechter Zeit;denn ein Bauer hatte mit einer Sense sein Pferd auf eineschreckliche Weise verwundet, und war im Begriff, den Streichzu wiederholen, als ihn Lord Evandale niederhieb. Nachdemsie aus dem Gedränge waren, blickten sie zurück. Allans Ab-theilung hatte sich hinter den Berg zurückgezogen; das Anse-hen dieses Offiziers vermochte sie nicht zurückzuhaltcn. Evan-dale's Schaar war zerstreut und in gänzlicher Verwirrung.
„Was ist nun zu thun, Oberst?" fragte Lord Evandale.
„Ich glaube, wir sind die Letzten auf dem Schlachtfelde,"sagte Claverhouse, „und wenn ein Mann so lange ficht, alser kann, so ist die Flucht keine Schande. Hektor selbst würdesagen: „der Teufel mag der Hinterste sein, wenn nur Zwan-zig gegen Tausend sind." — Rettet Euch, Kinder, und sam-melt Euch sobald Ihr könnt. Kommt, Mylord, wir müssendasselbe thun."
Mit diesen Worten spornte er sein verwundetes Pferd an,und das edle Thier eilte, ohne auf Schmerz und Blutverlustzu achten, schnell davon, gleichsam als wäre es sich bewußt,daß seines Reiters Leben von ihm abhing. Wenige Offiziereund Soldaten folgten ihm, aber auf eine sehr regellose und