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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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allen Schrecken einer solchen Scene, als kaum noch zu bezwei-feln war, daß sie von ihren entmuthigten Kriegern gänzlichverlassen werden würden, konnte Evandale nicht umhin, dieFassung seines Befehlshabers zu bewundern. Sein Auge waran diesem Morgen bei Lady Margaretha's Tafel nicht heite-rer, sein Benehmen nicht ruhiger gewesen. Er hatte sichEvandale genähert, um ihm einige Befehle zu ertheilen, undeinige Leute zur Verstärkung seines Nachtrabs zu beordern-

Wenn dieser Tanz noch fünf Minuten dauert," sagte erleise,so werden die Schurken Euch, Allan und mir die Ehreüberlassen, den Kampf mit eigener Hand auszufechten. Ichmuß doch Etwas thun, die Musketiere zu zerstreuen, oderwir gehen zu Grunde. Versucht nicht mir zu Hülfe zu kom-men, wenn Ihr mich in Gefahr seht, sondern bleibt an derSpitze Eurer Leute; geht in Gottes Namen fort, und sagtdem König und dem Staatsrath, daß ich in der Erfüllungmeiner Pflicht gefallen sei."

Und als er dies gesprochen, gebot er etwa zwanzig rüsti-gen Soldaten, ihm zu folgen, und machte mit dieser kleinenSchaar einen so verzweifelten und unerwarteten Angriff, daßer die Vordersten der Verfolger in eine beträchtliche Entfer-nung zurücktrieb- In der Verwirrung des Gefechts faßte erBurley in's Auge, und von dem Verlangen beseelt, Schreckenunter dessen Leuten zu verbreiten, versetzte er ihm einen soheftigen Hieb auf den Kopf, daß die Klinge durch die Stahl-haube ging, und ihn, obgleich unverwundet, doch betäubt vomPferde stürzte. Man hielt es nachher für wunderbar, daßder überstarke Balfour von dem Hiebe eines Mannes gesun-ken, der anscheinend so schwächlich war, wie Claverhouse, undder Pöbel schrieb also die Wirkung, die ein entschlossener Geistauch einem minder starken Arm verleihen kann, einem über-